April 28, 2006

Ademán del bastón

La genealogía de las ramas criollas de Borges es bien conocida. Sin embargo, la crónica de sus antepasados ingleses -los Haslam- permanecía hasta hoy en el más absoluto misterio. Migraciones, viajes y el mero paso de los siglos habían logrado borrar casi por completo a esta rama inglesa de la memoria familiar.

Partiendo de los pocos datos de los que disponía el mismo Borges sobre su linaje británico, Martín Hadis emprendió una investigación detallada y rigurosa en archivos de Inglaterra y muchas otras naciones.

El resultado es del todo sorprendente: Jorge Luis Borges descendía -sin saberlo- de una vasta dinastía de intelectuales, tan ilustres como pintorescos. Hadis describe las vidas y los trabajos de este clan, narra la serie de circunstancias fortuitas que trajo a varios de sus integrantes a la Argentina, y analiza las diversas formas en que el valioso legado de esta rama inglesa influyó en la vida y la obra del autor de Ficciones.

Transcripción parcial de la contraportada del libro. ISBN: 950-07-2740-4.

Agradezco la generosa gentileza de Martín, que me hizo llegar esta imagen y no le importunó el desprestigio que implica la aparición de su libro en este loft.

April 27, 2006

Indecidible

¿Moleskine o blog?

Comentaba, mordaz y visionario, don Alfonso, ya hace un siglo: "Ya no hay quien no escriba para el público artículos de dos o tres líneas. En estética, micro-realismo, y en estilo, monosilabismo. Así va el mundo. Y a juzgar por el aceleramiento de la vida, así como se ha dicho que la revista matará al libro, puede asegurarse que la nota matará al artículo. No se ve, antes de aventurarse en una lectura, si el asunto nos interesa, si la firma nos merece confianza: se ve si ocupa más de tres páginas. Los libros de notas —pulso febril del tiempo— serán la literatura de mañana, y ya casi son la de hoy."

("Los libros de notas", fechado en 9 de enero de 1913. Revista de Revistas, México. 19 de enero de 1913. Refundido e incorporado en el artículo de igual título de El cazador, 1921.)

Aprendamos de McEwan

Me escandaliza encontrar frases como ésta en una novela tan premiada, celebrada, traída y llevada:

"El edificio en el cual vivía, parecía una ballena dormida".

¿Qué es esto? ¿Nadie vio la coma, nadie se preocupó por "en el cual", ningún riñón se quejó por la "ballena dormida"? Y lo empeora aún insistiendo en el mugroso cetáceo:

"La luz de las farolas no alcanzaba siquiera a iluminar sus fauces".

Si el leviatán dormía, ¿no sería obvio suponer farolas a duermevela? ¿O querríamos tener despierta a la bestia?

En Atonement, McEwan se refiere al "cuidado de las miniaturas"...



Guess who & where! Hint: page 288.





April 26, 2006

Über die Substanzlehre bei Aristoteles

Hier findet man, was ich nun im Kopf habe, und was ich für die Dissertation forschen will. Die wird beim Prof. Christof Rapp an der Humboldt-Universität zu Berlin.

DIE THEOLOGISCHE VERANLAGUNG

Über Gott schreibt Aristoteles im Buch L der Metaphysik, wo er diesen Gottesbegriff im Einzelnen vorstellt. Dieses Buch wird seit einiger Zeit normalerweise „die theologische Abhandlung“ genannt; andere Namen, die in dieselbe Richtung gehen, sind auch in Gebrauch.

Die theologische Betonung, die auf diesen Seiten der Metaphysik bisher gelegt wurde, hat historischen Grunden. Erstens: Die hermeneutische Tradition vom L behauptete bisher, dass die erste Hälfte des Buches eine Hineinführung (oder vorhergehende Zusammenfassung) in die Diskussion über die unsichtbaren Substanzen ist, als ob diese das Hauptziel wären.

Einen zweiten Grund gab es L als eine theologische Abhandlung anzusehen und die erste Hälfte des Buches als eine Vorbereitung, um die unsichtbaren Substanzen zu verstehen: Die naturellen Substanzen gehören zum Feld der Physik und die unsichtbaren Substanzen zur ersten Philosophie (L 1 1069a36ff).

Da eine hundertjährige Tradition L als eine theologische Abhandlung versteht, muss man sich heutzutage bemühen, zu wissen, was Aristoteles dachte. Es ist notwendig, den erdachten Aristoteles, den eine solche Tradition bisher gehalten hat, über Bord zu werfen. „Was hat eigentlich Aristoteles gedacht?“ soll der Markstein sein, um seine Philosophie besser zu verstehen. Die Antwort hilft uns seine Gedanken zu vertiefen. In diesem Kontext bewirkte das „Symposim Aristotelicum“ im Jahre 2000 eine neue Ausrichtung für die Deutung des Buches L.

Die Substanz ist das philosophische, metaphysische Interesse von Aristoteles. Das ist die Hauptfrage der Metaphysik. Aristoteles versichert, dass seine Vorgänger und er selbst sich dafür interessierten, die Prinzipien der sichtbaren Substanzen zu untersuchen. Seine philosophische Besorgnis geht darum, die Frage nach der Existenz und der Bewegung der elementalen Sachen zu erklären.

Die Antwortversuche fliessen erst in dem theologischen Feld zusammen. Dass Aristoteles sich um die Theologie per se sich kümmerte, ist es schwer vorstellbar. Aristoteles präsentiert L nicht vor, als ein Studium der göttlichen Substanzen und auch nicht als ein Studium über Gott. Vom Anfang an scheint es, dass L die sichtbare Welt behandelt: Die Bewegung der Sachen will Aristoteles unbedingt verstehen. Im philosophischen Vordergrund –und zwar im metaphysischen– versucht Aristoteles die sichtbare und vorliegende Welt zu verstehen.

Diese Welt hängt von verschiedenen Prinzipien ab. Zwischen den Prinzipien der materiellen Substanzen findet man einige, die Innere sind, wie die Materie und die Form. Darüber berichtet Aristoteles im Buch Z. Äußerliche Prinzipien sind aber auch zu finden: die unsichtbaren Substanzen. Darüber berichtet er im Buch L.

Die Hauptinteressen von Aristoteles im L sind also die Realitäten, die man zu Hilfe nehmen muss, um eine befriedigene Erklärung für die Sachen in der sichtbaren Welt zu erhalten. Eine besondere Ontologie, die mit der Existenz der unsichtbaren Substanzen rechnet, ist notwendig, um diese Welt zu verstehen. Die Diskussion über die sichtbaren Substanzen impliziert a fortiori einen Gedankenaustausch über die unsichtbaren Substanzen. Das besagt aber nicht, dass L eine Abhandlung über die unsichtbaren Substanzen ist, und durchaus auch nicht, dass L eine Abhandlung über die Gottheit ist. L ist vor allem eine metaphysische Schrift.

L erklärt nicht, was es heißt, Substanz zu sein: Das wurde schon im Buch Z dargelegt, wo auch einige –nicht alle– Prinzipien der sichtbaren Substanz überprüft wurden. Im L werden anderen Prinzipien der sichtbaren Substanz weiter ausgeführt, die vorher in den zentralen Büchern der Metaphysik nur genannt wurden: die unsichtbaren Substanzen (cf. 1029b13-15, 28-31; 1029b3-12; 1037a10-14). L folgt einen dialektischen Gedankengang: ausgehend von den sichtbaren Substanzen, deren Existenz alle akzeptieren, schreitet man fort, bis die ersten Prinzipien und die göttlichen Substanzen erreicht worden sind.

Man findet mindestens zwei umstrittene Fragen. Erstens: Existieren tatsächlich die unsichtbaren Substanzen? Dies behandelt Aristoteles im L. Zweitens: Wie sind diese Substanzen? Aristoteles distanziert sich bei diesem Punkt von Platon. In Betreff der Sorte von Substanzen, die man akzeptieren muss, um die sichtbare Welt zu begreiffen, ist eine große Diskrepanz zwischen den beiden festzustellen. Platon dachte an die Ideen; Aristoteles verdrängt diese Auffassung und dachte an Intellekten.

L ist daher keine freiwillige theologische Abhandlung sondern eine freiwillige ousiologische Schrift, die „unfreiwilligerweise“ in die Theologie hervorgeht. Der Lektürekontext vom Buch L ist, dass dies ein metaphysiches Studium von Aristoteles sei, und dass die Substanzlehre für die aristotelische Metaphysik entscheidend ist.

Nur wenn man die theologische Veranlagung entfernt, kann man die Struktur der zwei Hälften vom L verstehen. Wenn nicht, scheint die Zusammensetzung bizarr. Dagegen wurde seit längere Zeiten die Struktur des 12. Buches der Metaphysik merkwürdigerweise gerechtfertigt. Trotz Aristoteles L als eine Abhandlung mit theologischem Inhalt akzeptieren würde oder sogar als eine mit theologischen Zuschnitt, heißt es nicht, dass die erste Hälfte des Buches ein Vorwort ist. Das bedeutet einfach, dass die Substanzlehre in diesem theologischen Feld ja signifikant ist, und auch, dass die sichtbare Substanz dazu kommt.

Aristoteles nennt allen unsichtbaren Substanzen “göttliche” oder “Götter”. Zwischen diesen göttlichen Wesen bezeichnet Aristoteles eine Substanz: der erste unbewegter Beweger, den er Gott nennt. Aristoteles unterscheidet allerdings nicht ausreichend diesen ersten unbewegtem Beweger von den anderen unbewegten Bewegern. Er spricht auch nicht darüber, was es für eine Beziehung dazwischen gibt. Wenn die zweite Hälfte vom L eine theologische Abhandlung wäre, dann sollte Aristoteles diese Punkte erklärt haben, aber er versichert, daß L eine allgemeine Abhandlung über die unischtbaren Substanzen sei.

Bedingt durch diese eingewurzelte Veranlagung sieht man auch nicht, dass die zweite Hälfte vom L die Existenz, Natur und Zahlen aller unsichtbaren Substanzen diskutiert, nicht nur die des unbewegten Bewegers.

DIE SUBSTANZLEHRE IM L

Die Weise, in der Aristoteles die unsichtbaren Substanzen im L behandelt, unterscheidet sich von der Weise, die man erwarten würde, falls Aristoteles dieses Thema in den zentralen Büchern betrachtet hätte. Er nimmt den Faden dieser Bücher nicht wieder auf. Im Buch Z stellt Aristoteles die verschiedenen Substanzarten, die es gibt, vor. Er erklärt auch, was es bedeutet Substanz-zu-sein. Der Passus 1028b4 ist berühmt: dort bejaht er, Substanz gleichkommt Seiende. Z konzentriert sich an die Substanz, die aus Materie und Form besteht. Diese Prinzipien werden mit Begriffen wie Potenz und Akt bezeichnet. Das Buch L positioniert andererseits einige Substanzen, ohne die es unmöglich wäre, die sichtbaren Substanzen richtig zu begreifen. L ist aber keine Fortsetzung des Studiums über die Substanz, wie es sich in Büchern Z, H und Q befindet. Es ist eher ein paralleler Gedankengang, so weit man es sich denken kann, als ob es die richtige Fortsetzung der mittleren Büchern sei.

Auf der anderen Seite bietet doch L einige zentrale und entscheidende Punkte für den Weg der Metaphysik. Deswegen wäre es optimal, wenn man L als eine unabhängige Abhandlung lesen würde. Schon am Anfang stellt dieses Buch sich als eine allgemeine Diskussion über die Substanz dar. Nur wenn man die Anstrengung und den Zweck von Aristoteles im L versteht, nur denn kann man es mit den zentrallen Büchern der Metaphysik vergleichen, da im L eine allgemeine Erklärung über die unsichtbaren Substanzen zu finden ist.

Dann gewinnen die drei Teilen vom L Sinn: die Einführung (L1); die Seiten über die sichtbaren Substanzen (L2-5); und die Seiten über die unsichtbaren Substanzen (L6-10) bzw. nicht nur die substanziellen Formen der materiellen Objekten, aber auch die Substanzen, die unabhängig von der Materie sind, d.h., wenn die Materie nichts mit der Existenz zu tun hat.

Die materiellen Substanzen sind Prinzipien von nicht-substanziellen Seienden: Irgendwie sind die Prinzipien von materiellen Substanzen auch Prinzipien von nicht-substanziellen Seienden (Akzidenten). Die Prinzipien von sichtbaren Substanzen sind a fortiori auch Substanzen: Wenn es nicht so wäre, hätten wir etwas vorhergehender als die Substanz. Ergo sind die unsichtbaren Substanzen notwendig. So treten diese Substanzen im L auf: Wenn man besser diese sichtbare Welt verstehen möchte, dann ist es nötig, sich die unsichtbaren Substanzen anzuschauen. L10 fängt auch mit einer Erklärung der Ordnung dieser Welt an: Diese Ordnung hängt von Gott oder vom Gute ab. Dies heißt aber nicht, dass Gott ein Teil der Welt ist, sondern dass Gott vollnotwendig ist, um den Kosmos zu verstehen.In meiner Dissertation untersuche ich die aristotelische Substanzlehre von Aristoteles. Es ist zweckmäßig, die Substanz aus der Perspektive vom L zu recherchieren. Man darf aber nicht die mittleren Bücher der Metaphysik vergessen. Meine Absicht ist, wie Prof. Michael Frede vorschlug, L als eine entscheidende Schrift für die Substanzlehre anzusehen. Damit einhergehend kommen die metaphysischen und philosophischen Mittel, um es zu erreichen. Nur so könnte man erkennen, was L zur aristotelischen Substanzlehre einbringt, d.h., man könnte die Unterschiede –Rücktritte und Fortschritte– zwischen L und dem Rest der Metaphysik (und auch der Physik) aufzeigen. Die Wichtigkeit vom L nicht für die theologische sondern für die ousiologische Diskussion soll noch bewert werden.

* Für die sprachlichen Korrekturen danke ich herzlich Stefan Münzing.

Reyes o la felicidad

El Serch me deja un post it ¡amarillo a lo Van Gogh!, me asomo a su bitácora... ¡y descubro la felicidad! Las obras completas de nuestro paisano, maestro, amigo y casi abuelo Reyes.

¡Reyes: la felicidad!

Para festejar me hundí -no podía ser de otra manera- en el tomo 3, en feliz memoria también del Sr. Quincalla.

Como aquí el issue cotidiano es das Wetter, vaya una bofetada a los pérfidos alemanes, que diría Lowry, de nuestro Reyes (El cazador, "Las grullas, el tiempo y la política", O.C. III, p.86):

"Mas en las experiencias comunes el tiempo es, simplemente, una moneda de la conversación. El trueque es a la moneda lo que el verdadero cambio de ideas a las conversaciones sobre el tiempo. Los que hablan entre sí del tiempo no son amigos todavía; no han hecho más que el gasto mínimo del trato humano, en el valor acuñado de la conversación."

Sé feliz: pincha http://www.alfonsoreyes.org/webroot/index.html y llega a la región más transparente del aire.

April 22, 2006

No más napalm

Phan Thi Kim Phúc (Kim Phuc) huye de su pueblo natal, Trang Bang, el 8 de junio 8 de 1972. El fotógrafo Huynh Cong Út (Nick Ut) la fotografió y llevó a un hospital en Saigon. Allí la desahuciaron. Tras 14 meses de hospitalización y 17 cirugías, sobrevivió. Estudió en Cuba, y vive en Toronto, con su esposo y sus dos hijos.

Kim Phuc y Nick Ut mantienen desde entonces una estrecha amistad.

En 1996 dio una conferencia en el Vietnam Veterans Memorial, en la que dijo perdonar a los responsables del bombardeo con napalm. Al final de la sesión, un tal John Plummer le entregó una nota en la que podía leerse: I am that man. Hablaron, y Plummer le confesó que él había ordenado ese ataque.



Daniel Basili tomó esta fotografía (Dancing in the rain) recientemente. Por el contraste, me recordó a Kim Phuc.

April 20, 2006

The race

by Sharon Olds
in The Father (1992)

When I got to the airport I rushed up to the desk,
bought a ticket, ten minutes later
they told me the flight was cancelled, the doctors
had said my father would not live through the night
and the flight was cancelled. A young man
with a dark brown moustache told me
another airline had a nonstop
leaving in seven minutes. See that
elevator over there, well go
down to the first floor, make a right, you'll
see a yellow bus, get off at the
second Pan Am terminal, I
ran, I who have no sense of direction
raced exactly where he'd told me, a fish
slipping upstream deftly against
the flow of the river. I jumped off that bus with those
bags I had thrown everything into
in five minutes, and ran, the bags
wagged me from side to side as if
to prove I was under the claims of the material,
I ran up to a man with a flower on his breast,
I who always go to the end of the line, I said
Help me. He looked at my ticket, he said
Make a left and then a right, go up the moving stairs and then
run. I lumbered up the moving stairs,
at the top I saw the corridor,
and then I took a deep breath, I said
goodbye to my body, goodbye to comfort,
I used my legs and heart as if I would
gladly use them up for this,
to touch him again in this life. I ran, and the
bags banged against me, wheeled and coursed
in skewed orbits, I have seen pictures of
women running, their belongings tied
in scarves grasped in their fists, I blessed my
long legs he gave me, my strong
heart I abandoned to its own purpose,
I ran to Gate 17 and they were
just lifting the thick white
lozenge of the door to fit it into
the socket of the plane. Like the one who is not
too rich, I turned sideways and
slipped through the needle's eye, and then
I walked down the aisle toward my father. The jet
was full, and people's hair was shining, they were
smiling, the interior of the plane was filled with a
mist of gold endorphin light,
I wept as people weep when they enter heaven,
in massive relief. We lifted up
gently from one tip of the continent
and did not stop until we set down lightly on the
other edge, I walked into his room
and watched his chest rise slowly
and sink again, all night
I watched him breathe.


Texto tomado de The Borzoi Project - A Poem A Day, por Alfred A. Knopf el día de hoy.

April 18, 2006

Entusiasta y mordaz crítico de la Bas-bleu...

Jules Barbey d'Aurevilly
Le Connétable des lettres
(Noviembre 2, 1808-Abril 23, 1889)

In memoriam


«Tout livre est l'homme qui l'a écrit, tête, coeur, foie et entrailles».

April 16, 2006

Das Leben der Anderen


"In einem System der Macht ist nichts privat".

Dazu würde ich noch sagen:

"In unserer Welt (egal was für ein System eingefürht wurde) ist die Literatur schon ein Weg".

Lowry scripsit



– ¿Quiere usted la salvación de México? ¿Quiere usted que Cristo sea nuestro Rey?
– No.
Bajo el volcán

(Roberto Bolaño aprovechó esta frase como epígrafe para Los detectives salvajes: Bolaño es un autor mucho menor que Lowry pero, conjeturo, más leído.)


Ética y fotografía


Marius-Catalin Barbulescu tomó esta fotografía (Nothing To Say) en los Jardines Cişmigiu, en Bucarest, el invierno pasado. Transcribo sus comentarios sin enmendar siquiera los gazapos ortográficos.

"After I gave him two ciggarets, he showed me his home, he told me his life, he asked for some clothes. I took some pictures while he told me how glad he was that it was no longer cold. A month ago, in Bucharest, there was a frost we'll remeber for a long time. Well, I belive this is the last one I take on this subject. I conclude that it is not ethical to shoot homeless people just for streetshooting, just for one picture to show something we already know. Though I've approched this man as faire as I could to give me this, I belive a project on this subject with a clear purpose would be much more apropriate, something to help a little" (cfr. photo.net).

April 11, 2006

Il Capo degli capi

Capturado en Corleone, después de más de 40 años de busca:
signore Bernardo Provenzano.

Los Corleone.

McSorley's Old Ale House


Ésta es la cervecería más antigua de Estados Unidos,
y milagrosa, maravillosamente se encuentra en Manhattan.

Ángel caído


Si los ángeles de Wim Wenders no hubieran podido vender su eternidad, los encontraríamos más o menos así, sospecho.

April 9, 2006

Viva el feminismo

El 15 de abril de 1912 se hundió el Titanic. Por seguir el caballeroso principio de "mujeres y niños primero", el 74% de las mujeres se salvaron, mientras que el 80% de los hombres murieron.

El 26 de mayo de 1931 se develó una escultura de Gertrude Vanderbuilt para honrar a esos caballeros muertos: "To the brave men who perished in the wreck of the Titanic. They gave their lives that women and children might be saved. Erected by the women of America".

La feminista mira con sospecha los gestos del caballero: se achicopala si le abre la puerta, le cede el asiento o le permite pasar antes que él.

Hoy, ese monumento está prácticamente olvidado.

Edmond Jabès


En 1986, Daniel Long Éditeur publicó 125 ejemplares del libro "La mémoire et la main", poemario de nuestro Edmond Jabès, con "Gravures de Eduardo Chillida". De la Kunstbibliothek de Behlín rescaté:

I

A toute limite, son point.

II

"Un point scintillant nous désignait à la
mort, comme si elle était notre ciel" disait-il.
Limite dans l'illimité de toute fin.

III

Le vide, le vide toujours en deçà.

XIII

Toutes les lumières furent lumières de
poussière.

... toutes redevenues poussière de
lumiére.


Dios Escritor


La idea de que Dios escribe es antiquísima. Apareció ya en el judaísmo y es una convicción cristiana que san Juan presenta en su Apocalipsis: los nombres de los salvos están ya recogidos en el Libro de la Vida.

Sin embargo, hasta donde he investigado, no existe una representación pictórica o escultórica del Dios Escritor. Abundan las del Dios Arquitecto; el barroco guadalupano ofrece también imágenes de un Dios Pintor, como el ejemplo.

Quien conozca un Dios Escritor no deje de presentármelo.

April 7, 2006

Ópera

Foto: partitura autógrafa de "Hernán Cortés".

El 28 de noviembre de 1809 se estrenó, frente a Napoleón y el rey sajón, la ópera "Hernán Cortés" (título original: Fernand Cortez ou la Conquête du Mexique), de Gaspare Spontini (1774-1851).

Compuesta por indicación expresa del Emperador, esta obra tenía un claro fin propagandístico: glorificar a un héroe militar. El personaje principal es un líder magnánimo y carismático, capaz de reconciliar a las tropas con la empresa de conquista y, al mismo tiempo, de apaciguar a los aztecas.

Cosas de la vida: la ópera no tuvo éxito sino hasta 1817, cuando Napoleón estaba ya en el exilio.

La última vez que se había dado esta ópera había sido en 1850 pero se reestrenó el año 2001, en el marco de la serie 'Napoléon et la Musique', organizado por la Musée de l'Armée y la Fondation Napoléon.

Estos días resuenan en Erfurt los ecos de Cortés, el fundador de México.


Literatura oriental

Según me platican a propósito de un artículo en la FAZ,
"La ética protestante y el espíritu del capitalismo" es un bestseller en China.

Título: 新教倫理與資本主義精神
(XIN JIAO LUN LI YU ZI BEN ZHU YI JING SHEN)

Publicado por la editorial 左岸文化
(ZUO AN WEN HUA)

April 6, 2006

Tartan Day

Sí, Po: seguramente mencionó también que hoy es aniversario de la Declaration of Arbroath (Tartan Day), o que en un día como hoy Petrarca conoció a Laura en Avignon, o que el cumpleaños y el aniversario luctuoso de Rafael di Sanzio coinciden. Seguramente te recordó también que Napoleón abdicó un 6 de abril, o que celebramos un aniversario más del celuloide y el teflón (descubrimiento fortuito), del arresto de Oscar Wilde, del último recorrido en tranvía en Nueva York, de la agnición del polo norte por parte de Robert Peary y que también hoy se repite la fecha en que USA declaró la guerra a Alemania, declaración con la cual comenzó a terminarse la I Guerra Mundial, fecha en que Alemania, que no aprendía la lección, comenzó la Operación Castigo, en la II Guerra Mundial.

El 6 de abril de 1930, James Dewar inventó los Twinkies. Hace exactamente doce años comenzó el Genocidio de Ruanda, con el derribo del avión presidencial. Y hace 110 años se recomenzaron los Juegos Olímpicos, después de que los deportistas hibernaran más de un milenio y medio.

Felicitemos en su cumpleaños, pues, a Rousseau, a Rafael y a Dacier, a nuestro amado fotógrafo Nadar (Gaspard-Félix Tournachon), a Moreau (cuya casa no pude ver el febrero pasado) y al bueno de André Previn.

Elevemos preces por ser hoy el Todestag del pintor de Sanzio, del grabador-pintor de Nuremberg y del compositor de L'Oiseau de feu y de Ricardo Corazón de León (Oc-e-Non Rex).

Me gusta acordarme también hoy de Anatole France, aunque su cumpleaños sea el 16, y de Einstein, que murió un 18 de abril.

Límites


Un marco delimita la obra de arte: aquí termina, allí empieza.

Los vanguardistas rusos fueron los primeros en eliminar los marcos de sus pinturas. Pienso en Malévich, entre otros. Aunque ya antes se frecuentaba aquella trompe-l'oeil que consiste en fingir un cuadro dentro del cuadro, como este ejemplo de Pere Borrel del Caso.


Un caso análogo -aunque, claro: diverso- es el "Socle du monde" de Piero Manzoni: el pedestal del globo terráqueo (1961).

April 4, 2006

(Inter)National Geographic


En diferentes países europeos, se nos llama a los mexicanos "sudamericanos". Algunos oídos encuentran insultante esta denominación, y todas las lenguas que así nos llaman denotan ignorancia en, por lo menos, dos campos: (a) el geográfico y (b) el político-económico.

(a) La ciudad de México está 19º al norte del Ecuador, donde apenas comienza el sur. Es decir, la ciudad de México está a 2,500 kilómetros al norte de donde inicia el sur. San Pedro está todavía 1000 kilómetros más al norte. Como simple comparación, vaya el dato de que entre Berlín y el delta del Nilo hay poco más de 2,500 kilómetros.

(b) México se encuentra al norte de Centroamérica, que a su vez se sitúa en medio del continente americano. México es una parte de Norteamérica, junto con Canadá y Estados Unidos. Por eso México pudo firmar el NAFTA (North America Free Trade Agreement).

La frontera boreal de México en 1847, antes de las pérfidas derrotas, llegaba hasta 41º al norte del ecuador, más o menos: eso nos sitúa un poco más al norte que Madrid, y a la misma altura que Roma.


Disclaimer
: todas las mediciones han sido hechas grosso modo usando Google Earth. Tolere el lector cierto margen de error.

Foto: Mapa de Méjico en 1847.
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